Allheilmittel

Hustensirup selbst gemacht

Februar 5, 2017
Zwiebelhustensirup

Schnupfen, Halsweh und lästiger Schleim in den Bronchien – genau das passiert uns allen immer wieder öfters mal im Jahr. Wer nicht ständig auf die, in Apotheken erhältlichen, Medikamente zurück greifen will kann sich mit ein wenig Geduld seinen eigenen Hustensaft herstellen. Zwiebeln helfen dabei den Schleim, der in den Bronchien festsitzt, zu verflüssigen um ihn leichter abhusten zu können. Sie wirken antibakteriell, schleimlösend und entzündungshemmend. Die beste Wirkung besitzt die Zwiebel roh und frisch aufgeschnitten.

Um bei Schnupfen die Nase frei zu bekommen hilft das Inhalieren mit aufgeschnittenen Zwiebeln und anschließender Pflege mit dem selbst gemachten Nasenbalsam

Zutaten für 3 Tage

  • 2 große Zwiebeln und/oder Rettich
  • Honig oder brauner Vollrohrzucker
  • 1 Schraub- oder Nutellaglas

Durchführung

Zwiebeln und/oder Rettich in kleine Würfeln schneiden.

Nun wird jeweils eine Schicht Zwiebeln (Rettich) und eine Schicht Honig oder Zucker in das Glas gefüllt. Das ganze lässt man am Besten über Nacht stehen. Daher empfehle ich den Hustensirup schon einen Tag vorher anzusetzen.

Wie man sieht verflüssigt sich die Inhaltsstoffe der Zwiebeln (Rettich) und bilden einen recht grauslich aussehenden Saft.

Den Inhalt der Gläser durch ein Sieb pressen und den Sirup zurück in das Schraub- oder Nutellaglas füllen.

Einnahme und Haltbarkeit

So oft es geht sollte am Tag ein Schluck davon getrunken werden. Der selbstgemachte Hustensirup ist ungefähr 3 Tage im Kühlschrank haltbar. Alternativ oder zusätzlich greife ich auch gerne auf den Efeu-Hustensirup von Prospan aus der Apotheke zurück.

Ich weiß, sieht recht grauslich aus. Die dunkle Farbe kommt vom Vollrohrzucker. Dafür schmeckt er karamelliger. Verwendet ihr nur Honig und neben Zwiebeln auch roten Rettich bekommt der Sirup eine schöne rosa Farbe.
Für die meisten meiner Rezepte verwende ich Lebensmittel biologischer Herkunft. Da Bio-Honig relativ teuer ist greife ich manchmal auf Vollrohrzucker zurück, da in dem Rezept für Zwiebel-Hustensirup relativ viel Honig gebraucht wird.

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