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Fieberblasen – lästige Scheißerchen

April 9, 2017
Fieberblasencreme

Um Fieberblasen loszuwerden gibt es mittlerweile einen Haufen teurer Cremes, Salben und Gele. Leider wirken sie nicht so gut und schnell wie ich es gerne hätte. Da mein Immunsystem durch gesundheitliche Probleme dauerhaft sein Bestes tun muss, ist es oft nach einer Atemwegsinfektion oder einer banalen Erkältung geschwächt. Diesen Zustand nutzt das Herpes Virus aus um aktiv zu werden.

Nach etlichem Herumprobieren von Salben und Cremes bin ich auf eine Behandlung gestoßen, die meine Fieberblasen innerhalb von wenigen Tagen abheilen lässt und auch den Verlauf abschwächt.

Ablauf der Behandlung

Je früher Fieberblasen bemerkt und behandelt werden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit sie schnell in den Griff zu bekommen. Bahnen sich die lästigen Scheißerchen an fängt die betroffene Hautstelle an zu kribbeln und ein Spannungsgefühl tritt auf. Wer in diesem Stadion schon mit der Behandlung beginnt hat gute Chancen die Bildung der Bläschen und somit die Infektanfälligkeit auf ein Minimum zu reduzieren.

Zuerst wird die betroffene Hautstelle mit Propolislösung behandelt. Ein paar Tropfen auf ein Wattepad geben und für ca. 10 Minuten auf die infizierte Stelle andrücken. Die Tinktur gibt es schon fix und fertig in Apotheken zu kaufen oder erfahrt in einem anderen Beitrag wie ihr eine alkoholische Propolislösung (nicht eingedampft, klebt zu sehr) selbst herstellen könnt. Die Behandlung mit der Propolislösung macht ihr morgens und abends.

Nach der Propolislösung trägt ihr sofort die selbstgemachte Fieberblasencreme auf. Diese Creme könnt ihr ca. jede Stunde verwenden. Ab und zu sollte die betroffene Hautstelle von den Resten der Creme befreit werden. Verwendet ein Wattepad, tränkt es mit Wasser und streicht vorsichtig über die Stelle.

Leider ist diese Prozedur nicht dafür gemacht sich in der Öffentlichkeit zeigen zu können. Sowohl Kurkuma als auch Propolis hinterlassen eine gelbe Färbung nach Anwendung. Wer sich nicht gerade im Krankenstand befindet dem kann ich folgenden Vorgang empfehlen. Sobald ihr in der Früh aufgestanden seid tragt ihr die Creme auf und lässt sie so lange wie möglich einwirken. Bevor ihr geht wascht sie ab und benutzt eine Fieberblasencreme aus der Apotheke. Hier empfehle ich Herposicc. Der Wirkstoff Benzocain wirkt schmerzlindernd und Zinkoxid unterstützt die Wundheilung. Sobald ich nachhause kommt verwendet Propolislösung und tragt erneut die selbst gemachte Fieberblasencreme auf.

Bei mir wirkt dieser Ablauf wahre Wunder! Daher hoffe ich es wird euch genauso ergehen wenn ihr es versucht.

Selbstgemachte Fieberblasencreme

Wer sich schon die Zahncreme aus meinem Beitrag Zahncreme selber machen, hergestellt hat kann diese auch als Fieberblasencreme benutzen. Da Zimtpulver und gemahlene Nelken zu krümelig sind um sie auf die Haut aufzutragen lasse ich sie bei der Mischung, welche nur für Fieberblasen gedacht ist, weg.

TIPP!

Fieberblasen sind nicht nur ungut und schmerzhaft sondern auch hoch infektiös. Daher sollte jeder der von den lästigen Scheißerchen geplagt wird unbedingt auf eine erhöhte Hygiene achten. Um nicht auch noch eure Liebsten anzustecken achtet darauf nicht automatisch an die betroffene Stelle zu fassen, wäscht euch öfters die Hände (vor allem nach dem Auftragen der Creme) und benutzt ein eigenes Handtuch!

Bio Kokosöl gibt es beim DM oder im Reformhaus. Natron für den Wenigverbraucher kauft man am Besten in der Apotheke, ausser ihr braucht es in größeren Mengen um z.B. auch eure eigene Deocreme herzustellen, als Badezusatz oder für andere kosmetischen Anwendungen bzw. Haushaltsmittel, dann könnt ihr auch dieses nehmen. Bio Kurkuma gibt es auch beim DM oder im Reformhaus. Propolislösung könnt ihr euch entweder selber herstellen oder in der Apotheke kaufen.

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